San Diego Zoo und Balboa Park

<– 22. September 2014 – It’s an octopussy’s garden…  Seaworld

Heute stand der Programmpunkt an, auf den sich Sandy besonders gefreut hatte. Nach dem Frühstück fuhren wir die wenigen Meilen rüber in das Gebiet des „Balboa Park“, das mit seinen Museen und der Parkanlage sowie dem direkt angrenzenden Zoo einen großen Naherholungswert für San Diego besitzt.

Strecke Hotel - Zoo und Balboa ParkAuch für den San Diego Zoo hatten wir bereits Tickets im Vorfeld erstanden, und der Eintritt war wie gewohnt problemfrei und schnell – allerdings ohne Fingerabdruck. Wir hätten also vielleicht doch das Nashorn einpacken sollen!?…. *grübel*

Gecko

Gecko

Dann hatten wir die Qual der Wahl: wohin zuerst? Wir entschieden, wie in Seaworld im Uhrzeigersinn vorzugehen, wodurch wir als erstes bei den Reptilien landeten. Der Aufbau des Reptilienhauses ist allerdings etwas ungewöhnlich. Normalerweise betritt man so ein Gebäude ja und innen drin sind dann irgendwie die Terrarien angeordnet. Nicht so im San Diego Zoo.

Gecko

Gecko

Hier befinden sich die Terrarien auf allen vier Seiten in die Außenmauer des Gebäudes eingebaut, um das rundherum ein Arkadengang verläuft, der auch im Sommer dafür sorgt, dass die Terrarien im Schatten liegen und somit nicht überhitzen können. Wie üblich war es bei manchen Becken schwierig, den oder die Einwohner zu entdecken, aber Sandy und ich haben hier inzwischen ganz gute Übung, so dass in der Regel mindestens einer von uns fündig wurde.

Riesenschildkröte

Die uralte Morla?

Was kann man sonst zum San Diego Zoo sagen? Er ist sehr sehr groß, und da in manchen Bereichen in zwei unterschiedlichen Ebenen gelaufen werden kann (z.B. an den diversen Affenvolieren gibt es einen Weg am Erdboden und einen auf Laufstegen darüber), wirkt er beim Laufen noch größer.

Krokodil

Krokodil

Die meisten bzw. die neueren Gehege sind eindeutig tiergerecht eingerichtet und geräumig (wenn schon Zoo, dann zumindest so!) und auch sehr gepflegt. Am tollsten sind die riesigen begehbaren Volieren, die zum Teil auch in unterschiedlichen Ebenen – da am Hang liegend – zu besuchen sind, und wo das Fotografieren dann auch einmal ohne Gitterprobleme funktioniert (sofern man die Tiere überhaupt findet).

Voliere

Begehbare Voliere

Sandy: „Die Vogelvolieren waren einfach nur grandios. Begehbar und mehrstöckig, teilweise mit kleinen Wasserfällen. Einfach schön gemacht und die Vogelvielfalt war der Hammer. Ich habe dort Vögel gesehen und fotografiert, von denen ich gar nicht wusste, dass sie existieren.“

Tja, und so haben wir den Tag verbracht mit Rumlaufen, Schauen, Suchen und Fotografieren. Und die Plankarte studieren und versuchen, den bestmöglichen Weg zu finden. SandyEinige besuchte Gehege (z.B. die Tiger) waren eine Enttäuschung – die Tiere hatten offensichtlich Ausgang. Einige ältere Gehege benötigen noch dringend eine Erneuerung, da sie einfach nicht artgerecht sind und gegen die Neubauten auch regelrecht „abstinken“.

Haben wir an diesem Tag eigentlich gesessen? Ach ja, bei den Orang Utans mal für 5 Minuten. Aber sonst nicht: wir waren ständig auf den Beinen. Und es war warm! Man könnte auch sagen: leichtes Konditionstraining vom feinsten.

Panda

Grosser Panda

Etwas fanden wir sehr skuril: bei den Pandabären sitzt also den ganzen Tag jemand (bei uns eine ältere Frau) und labert in ein Mikrofon, fragt, ob jemand Fragen hat, und da in der Regel keiner was fragt, erzählt sie halt so vor sich hin, was die Pandas so fressen, wie alt die Tiere sind, und und und. Ich glaub, wenn man fragen würde, wüsste die auch genau, wie oft welcher Panda am Tag einen Pups von sich gibt – und wann! Ganz ehrlich betrachtet: kein schwerer (körperlicher) Job, aber ich wollte ihn nicht machen. Ich bin fast sicher, dass diese Dame nachts im Schlaf von Pandabären erzählt…

(So was Ähnliches gab es in Seaworld auch an dem einen Petbasin, das hatte ich ganz vergessen zu berichten, nur war es hier ein Mann, der die Leute anplapperte.)

Sandy berichtet: „Dann kamen wir ins Outback. Der Wombat schlief in seiner Höhle, der Tasmanische Teufel rannte hinter ein paar Steinen rum, der Kookaburra (Lachender Hans) saß in einer Voliere mit einen 1x1cm-Zaun… alles ein fotografischer Fail!“

Nachdem wir das 3. Mal – und jetzt endgültig – am Ein-/Ausgang waren, besuchten wir noch einen der Souvenirshops, damit Sandy ihre obligatorischen Postkarten besorgen konnte.

Balboa Park

Im Balboa Park

Und weil wir ja sowieso im Balboa Park waren, fuhr ich noch kurz entschieden ins Zentrum des Parks, wo sich die ganzen Museen befinden. Ich hätte ja gerne noch einmal das „Museum of Man“ besucht, aber das war schon geschlossen. Allerdings ist es selbst nur von außen betrachtet schon sehenswert, überhaupt hat die ganze Anlage ihren Reiz.

Balboa ParkDa wir ja noch kaum einen Schritt getan hatten *hüstel*, marschierten wir noch eine ganze Zeit durch die Gegend, betrachteten das historische Botanical Building von außen und genossen den Schatten des „Prado“. Damit hatten wir allerdings nur einen kleinen Teil des Zentrums kurz von außen gesehen, für einen intensiven Besuch – auch in den diversen Museen – kann/muss man schon 1-2 Tage investieren. Und die Zeit hatten wir ja nicht, denn am nächsten Morgen ging es weiter zu unserer letzten Station: Los Angeles.

 

 

–> 24. September 2014 – Los Angeles, die Stadt der Engel

 

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