Wir gehen zum Film! Universal Studios

<– 24. September 2014 – Los Angeles, die Stadt der Engel

Heute war unser letzter „ganzer“ Tag in den Staaten. Also musste der noch einmal weidlich genutzt werden! Irgendwie war die Vorstellung seltsam, dass der Urlaub praktisch schon kurz vor dem Ende stand.

Nun, aber erst stand noch der Besuch in den Universal Studios an. Dort war ich 1986 das letzte Mal gewesen, also doch schon ein kleines Weilchen her. Ich wusste, dass sich dort vieles getan hat, die ersten Erweiterungen hatten 1986 gerade begonnen. Allerdings war ich dann doch erstaunt, als uns Edeltraut irgendwo ganz anders hinführte, als ich es in Erinnerung hatte.

Karte Strecke Hotel - Studio CityDer erste Eindruck vom Gelände der Universal Studios war: Baustelle. Und zwar schon vor der Einfahrt. Im Schritttempo ging es hin und her, man verlor völlig die Orientierung, wo man sich nun genau befand. Immerhin hatte ich schon – neben den Eintrittstickets – auch VIP-Parkingtickets bereit, so dass wir schlussendlich im Parkhaus direkt durchgewunken wurden auf die Parkplätze in der Nähe des Zugangs zum eigentlichen Gelände-Eingang.

Eingang

Welcome to Universal Studios!

Ich muss dazu sagen, dass es beim letzten Besuch dieses Parkhaus noch gar nicht gab, da war da nur einfach ein Parkplatz in „riesengroß“. Heute ist ein Großteil dieses Parkplatzes bebaut für die Studios bzw. den Entertainment Bereich, als Ersatz für die fehlenden Parkplätze steht also das Parkhaus.

Sandy berichtet: „Marika hatte bereits im Vorfeld neben den Parktickets (84 $ pro Person) auch „Preferred Parking“-Tickets (um die 20 $) online gebucht und so kamen wir im Vergleich zum gemeinen Pöbel etwas zügiger durch das scheinbar endlose Parking-Labyrinth und ergatterten schließlich ein Plätzchen im „Frankenstein-Parkhaus“ in der Nähe des Parkeingangs.“

Weltkugel

Die berühmte Weltkugel

Nachdem wir eine Rolltreppe nach oben gefahren waren, befanden wir uns praktischerweise direkt auf dem Vorplatz der Studios mit der berühmten Weltkugel und der Eingangspforte mit dem roten Teppich. Die war allerdings zu, Otto Normalbesucher darf zwar mal auf den roten Teppich treten, aber nicht durch das Tor. Nee, für Otto gibt es „normale“ Besuchereinlässe, durch die wir also mit vielen anderen Menschen die „heiligen Hallen des Films“ betraten.

Das Gelände ist in drei Bereiche geteilt: das obere, auf dem wir uns gerade befanden und das das neuere Gelände ist mit diversen Rides und Shows, das untere neuere, auf dem sich 3 große Rides befinden, und das eigentliche (ältere) Filmgelände, ebenfalls im unteren Bereich.

Studios Toir

Studios Tour

Dieses wollten wir als erstes besichtigen. Dazu mussten wir zu den „Studio Rides“, wo wir eines von etlichen Besucherfahrzeugen bestiegen. Vorher bekamen wir allerdings erst noch eine 3D-Brille in die Hand gedrückt mit dem Hinweis, die erst auf Aufforderung aufzuziehen.

Kulissen

Kulissen

Dann ging es los zum unteren Teil der Studios, wo sich die Stages und verschiedene Außenkulissen befinden. Während der Tour Guide mehr oder minder verständlich über die Filmerei und die Kulissen referierte, fuhren wir zwischen diversen Studiohallen durch – manchmal an offenen Türen vorbei, durch die man kurz reinlinsen konnte -, hielten an der Kulisse von New York/Chicago/whateverCity kurz an, um dann weiter an Bates Motel vorbeizufahren, und und und. Wir wurden fast von einer Flash flood mitgerissen, entkamen mit Mühe dem weißen Hai und schauten bei den (leider nicht anwesenden) Girls von „Desperate Housewives“ vorbei.

Sandy meinte: „In der Schlange bei der englischsprachigen (es gab auch spanisch etc.) Studio Tour mäandrierten wir uns bis ganz nach vorne und als der Wagen kam, konnten wir zum Glück zwei Plätze am Rand finden, denn das war mein Ziel. Kleiner Tipp: Wenn man links sitzt, sieht man mehr. Man verpasst zwar größtenteils den Weißen Hai, aber vom Rest bekommt man viel mehr mit, als wenn man rechts sitzen würde. Von daher war unsere Wahl genau richtig.“

Das absolut Beste war allerdings, als wir mit der Aufforderung „Brille auf“ in eine Halle fuhren und mitten in den 4D-Kampf von King Kong gegen die bösen Dinosaurier gerieten. Nur mit Glück entkamen wir wieder, und das auch noch lebend!

Filmautos

Filmautos – unserer Edeltraut würde der Stromkreislaufmschmelzen

Sandy berichtet: „Wie Marika schon erzählt hat, gab es viele kleine Shows und jede Menge Sehenswertes auf der Tour, wie z.B. den Angriff des Weißen Hais, das Motel von Norman Bates aus „Psycho“ (schön dekoriert mit Zombiepuppen) inkl. dem Haus mit der Mutter direkt dahinter, die Wisteria Lane aus „Desperate Housewives“, die U-Bahn-Station mit einstürzendem Dach und Überschwemmung, das Set aus einem Katastrophenfilm mit abgestürztem Flugzeug und zerstörten Häusern, die Fahrt durch einen Fluss (ohne dass das Fahrzeug wirklich nass wird), eine Überschwemmung inkl. Regen in einem Dorf und noch viel mehr.

Das Highlight war allerdings King Kong in 4D. Wir fuhren in einen dunklen Tunnel und King Kong-Regisseur Peter Jackson erschien auf dem Bildschirm und forderte einen dazu auf, die 3D-Brillen aufzuziehen, welche man an Einlass der Studio Tour bekommen hatte. Dann befindet man sich auf einmal mitten im Dschungel auf Skull Island, links sind Dinosaurier zu sehen, die einem ins Gesicht brüllen und teilweise sogar in den Wagen springen, von rechts kommt plötzlich King Kong, springt über den Wagen (der hat wirklich die ganze Zeit gewackelt wie irre!) und kämpft mit den Dinos. Man sieht dann sogar, wie einer der Dinos eine Person aus dem hinteren Teil des Wagens rauszieht… Es ist völlig verrückt, wir haben soooo gelacht! GENIAL, ich kann es nur empfehlen! „

Dagegen war der Einsturz der U-Bahn durch das Erdbeben ein Klacks!

Oberes Gelände

Harry Potter kommt (rechts), die Simpsons sind schon da!

Zurück im oberen Bereich quetschten wir uns an der aktuellen Großbaustelle für Harry Potter (Eröffnung 2015) vorbei und überlegten, was wir als nächstes machen wollten. Für die Simpsons hatten wir keine Lust, bzw. für Sandy wäre ja schon der Eintritt durch das Clowngesicht Höchststrafe gewesen, daher schauten wir auf eine der Hinweistafeln, auf der die Shows und Termine ausgewiesen sind, nach: aha, Waterworld war das nächste.

Aber noch war Zeit und so wollten wir uns in einem der Futterhäuser – hier eine Art französisches Bistro – was zu essen holen. Himmel, war das eine Prozedur. Nicht, dass der Einkauf kompliziert gewesen wäre – nein, es gab zwei Kühltheken mit Fertiggerichten (also Salaten, Sandwiches etc.) und Getränken, da nahm man, was einem gefiel, ging zur Kasse und gut war. Allerdings war eine Gruppe von französisch sprechenden älteren Herrschaften (vermutlich Kanadier) vor uns, die konnten sich nicht entscheiden und blockierten alles, so dass die Schlange hinter uns immer länger wurde. Ich hätte am liebsten geholfen, so nervig war das. Aber wir waren ja im Urlaub und nicht im Büro bei der Mittagspause, also ohmmmmmmm, immer mit der Ruhe. Und schließlich schafften wir es tatsächlich, etwas zu futtern zu ergattern, zu zahlen und draußen im Schatten einen Tisch für uns zu finden. Und dann war es auch Zeit für Waterworld.

Sandy kommentiert: „Nach der Studio Tour, die ca. 45 Minuten dauerte, fuhren wir mit der Rolltreppe wieder hoch in den Hauptbereich des Parks, denn es standen ein paar Shows an. Aber erstmal begaben wir uns auf Nahrungssuche. Das wäre nicht schwer gewesen, aber als sich ein paar französisch sprechende alte Leute vordrängelten, wurde es plötzlich sooooo mühsam. Naja, wir kamen schließlich doch noch zu unserem Obstsalat und konnten uns endlich auf den Weg zu den Shows machen.“

Also dort angestellt (und es waren ein paar mehr als nur ein paar Leute da), uns von den im Wartebereich angebrachten Zerstäuberdüsen mit kühlem Wasser annebeln lassen und warten, dass man rein darf. Wir fanden einen ganz guten Platz in der Mitte und konnten soweit alles überblicken.

Einer der Angestellten trat als Anheizer und Entertainer auf – woher sollten wir auch wissen, dass es einer der Hauptdarsteller der Stuntshow war? Jedenfalls brachte er gut Stimmung in die Runde, und dann ging es endlich los.

Stuntshow

Waterworld

Sandy meinte dazu: „Wir fanden einen ziemlich guten Platz (außerhalb der Soak Zone) und nachdem einer der Darsteller sich als Anheizer ausgetobt und z.B. die ersten paar Reihen eimerweise mit Wasser begossen hatte, ging die Show los. Die Schauspieler und Stuntmen waren hauptsächlich Darsteller aus solchen Serien wie CSI, House usw., also durchaus Menschen, die schon an größeren, bekannteren Produktionen beteiligt waren. Und sie waren auch richtig gut!“

Waterworld

Waterworld

Aufgebaut auf der Filmgeschichte von Waterworld ging es um den Kampf von Gute und Böse, es wurde gekämpft, geschossen, geschlagen, gestochen, es gab Explosionen mit viel Feuer und Krawumm. Höhepunkt war eine Cessna, die einen Teil der Hintergrundmauer einriss und grade so am Rand des Wasserbeckens vor den Zuschauern zum Stoppen kam.

Waterworld

Waterworld

Die Präzision und Geschwindigkeit, mit der das alles ablief – in eine Spielhandlung integriert – war faszinierend und spannend.

Neben dieser Show waren wir im Laufe des Tages noch in der Technical Effects Show und in der Filmpets Show. Beide lustig aufgebaut und interessant, aber die Pet Show in Seaworld war meiner Meinung nach besser. Egal, unterhaltsam war’s in jedem Fall, und wir waren ja auch froh, wenn wir mal im Schatten sitzen konnten.

Animal Actors

Animal Actors

Denn generell hieß es bei allem und jedem – ob Show, Ride oder Food – anstehen. Und das nicht nur 5 Minuten. Allerdings hatte ich auch schon einstündige Wartezeiten für einen Ride erlebt, so schlimm war es bei uns nicht, wir begnügten uns mit 15 – 20 Minuten.

Schließlich machten wir uns auf den Weg „nach unten“, d.h. 3 steile Rolltreppen runter in den unteren Parkbereich. Hier gab es wie gesagt 3 große Rides: Jurassic Park, The Mummy und (neu) Transformers 4 als Themen.

Jurassic Park

Jurassic Park

Von Jurassic Park konnte man die Fahrzeuge am letzten Stück sehen, wie sie mit Schwung aus der Halle und in einem Wasserbecken mit Fontänen zum Halten kamen. Das spritzte zwar gewaltig, aber da es ja heiß genug war, störte das keinen. Im Prinzip sah es relativ harmlos aus.

Also brachten wir unsere Taschen in einem der Lockerrooms unter (Verschluss über Fingerabdruckscan!, für 1 1/2 Stunden kostenlos) und stellten uns – immer begleitet von der Musik aus den Filmen – beim Jurassic Park in die Schlange. Wir hatten ja keine Ahnung, was da auf uns zukam. Nur die ständigen Warnhinweise in den aufgehängten Bildschirmen konnten einen etwas erahnen lassen: Gepäck bitte unter dem Sitz unterbringen, Kameras können nass werden, etc. Außerdem gab es da noch diverse Schilder, die warnten, dass Menschen mit körperlichen Handicaps wie Herzprobleme, Nackenprobleme etc. besser nicht mitfahren bzw. es auf eigenes Risiko tun.

Sandy berichtet: „Um mit den Rides zu fahren, mussten wir unsere Taschen loswerden. Ein Schließfach musste her und die gab es dort zum Glück haufenweise. Per Fingerscan ließen sie sich für 90 Minuten kostenlos mieten, zumindest die kleineren. Bei den großen hätte man 3 $ zahlen müssen, aber ich hab meinen Rucksack inkl. Kamerakram in eins der kleinen Schließfächer gestopft. Platz ist eben in der kleinsten Hütte.

Rolltreppen

Ewig lange und steile Rolltreppen verbinden das obere mit dem unteren Gelände.

Dann ging es zum Jurassic Park Ride, wo die Wartezeit mit 25 Minuten angegeben war. Die Atmosphäre war genial, fand ich als Jurassic Park Fan. Permanent ertönte die typische Filmmusik aus den Lautsprechern und es war alles richtig stilsicher hergerichtet.“

Tja, und dann waren wir dran. Sandy saß ganz außen, ich neben ihr, und neben mir noch 4 weitere Personen. Insgesamt fasste so ein Boot ungefähr 30 Personen. Los ging’s, erst mal ein kleines Buckelchen hinauf, dann im Kanal weiter auf das Eingangstor vom Jurassic Park zu, das sich öffnete und uns einließ. Ein gemütlicher Brontosaurier stand links im Gebüsch und knabberte an Grünzeug, auch rechts konnte man so ein Urvieh betrachten. Plötzlich tauchten diese spuckenden fiesen kleinen Dinos auf und spuckten ins Boot – mit Wasser. Nun, das war nur eine kleine harmlose Dusche. Beide – Sandy und ich – dachten sicherlich das gleiche: oh Gott, und deshalb machen die so einen Wind?

Nun ja, man soll den Tag nicht vor dem Abend loben, denn im Endeffekt ging es danach erst so richtig los, und zwar erst einmal ab in eine Halle, in der man von Velociraptoren angegriffen wurde. Der Höhepunkt war der fast senkrechte Absturz des Bootes unter einem angreifenden T-Rex durch ins Freie in die oben geschilderte Auslaufzone. Genau bei diesem Absturz wurde man auch noch geknipst – entsprechend sah das Ergebnis aus: Idealbilder für Halloween, um kleine Kinder zu erschrecken.

Durch das Bremswasser und die im Becken befindlichen Fontänen waren wir nun richtig klatschnass. Von wegen „Kameras KÖNNTEN nass werden.“ Mitgenommene Kameras WURDEN nass. Wir hatten ja GsD keine dabei.

Sandy schreibt dazu aus ihrer Sicht: „Es begann schön, aber ganz schön lahm. Ein paar gemütliche Pflanzenfresser standen am Ufer, dann hüpften wieder ein paar Dilophosaurier rum und bespuckten einen mit Wasser. Schließlich fuhr man seeeeehr steil in ein Gebäude rein und zwar ein ganzes Stück. Aber irgendwie dachten wir gar nicht daran, dass wir da ja auch wieder runter mussten…. Man befand sich nun quasi in dem Heizungskeller aus Teil 1, wo die Raptoren zwischen den Heizungsrohren rauskommen und angreifen. Und genau das taten sie dort auch. Dann nahm unser Bötchen nochmal einen ganz kleinen Hügel, so dass der Blick an die Decke gelenkt wurde, wo plötzlich ein Tyrannosaurus von oben angriff. Und während man noch ganz fasziniert an die Decke starrte, ging es plötzlich nach unten und zwar senkrecht und im Dunkeln und in einer Mordsgeschwindigkeit. Es war kurzzeitig wie freier Fall, dann wurde man auch noch fotografiert und sah vor sich nur einen kleinen hellen Punkt – das war der Ausgang! Kurz darauf landete man unten und war mit einem Schlag bis auf die Unterhose nass. Kurz und knapp: Es war der Hammer und wir kamen aus dem Lachen (und der Erleichterung, dass wir überlebt haben) nicht mehr raus. Erst recht nicht, als wir das Foto gesehen haben…

Nass

Nach Jurassic Park…

Da wir noch Zeit hatten, bevor wir unsere Sachen wieder abholen mussten, stellten wir uns gleich gegenüber bei The Mummy an. Hier betritt man bereits in der Warteschlange die Halle, die an ein altes ägyptisches Grab erinnert, mit Wandmalereien und Skulpturen im entsprechenden Stil. Einstieg in die Fahrzeuge war dann in einer größeren Grabkammer, in der ich nicht arbeiten möchte (es gab da die entsprechenden Einweiser und Helfer), es war nämlich sehr laut, man konnte kaum etwas verstehen.

Übrigens war hier außerhalb der Hinweis zu lesen, dass man bei dieser Achterbahn mit heftigen Richtungsänderungen – auch nach rückwärts – rechnen muss. Also war ich, durch die Jurassic Park Erfahrungen vorgewarnt, auf alles gefasst. Nun, ich sage mal so: der Warnhinweis war nicht unnötig! Es ging hoch, runter, rechts, links, bis wir direkt vor einer Wand anhielten. Da wir in der Reihe ganz vorne saßen, hatten wir das volle optische Kurz-vor-knapp-Halten-Gefühl. Es reichte uns gerade für einen einzigen Atemzug, dann schoss unser Gefährt rückwärts los, wieder hoch, runter, links, rechts, bis wir abrupt zum Stehen kamen und die letzten Meter gemütlich weiterfuhren bis zum Ausstieg. Auch hier gab’s wieder Fotos, siehe oben, weshalb wir auch keins der Fotos gekauft haben – Gruselbilder können wir bei Bedarf selber…

Sandys Erfahrungen: „Von diesem Ride sah man außen rein gar nichts und so hatten wir überhaupt keine Vorstellung, was uns erwartete. Wir saßen dann schließlich in der ersten Reihe und es ging los. Ganz langsam, alles dunkel, man erkennt nur ab und an eine leicht beleuchtete Mumie am Rand stehen und dann kommen noch so Skelettarme von der Decke und warmes Wasser tropft nach unten, was man gleich mit Blut assoziiert… Dann erscheint der Mumien-Typ aus dem Film auf einem Bildschirm, wird von Käfern gefressen, brüllt irgendwas und die Fahrt geht ab wie Hölle. Hoch, runter, links, rechts und das ganze im Stockfinstern! Man hält schließlich abrupt direkt vor einer Wand und die Fahrt geht rückwärts wieder zurück. Es war wieder richtig toll und ich wäre glatt nochmal gefahren, wenn man nicht so lang hätte anstehen müssen, denn die 15 Minuten waren etwas untertrieben…“

Während die Dame vor uns im Lockerroom nicht an ihr Gepäck kam (vermutlich hatte sie mit einem anderen Finger registriert als mit dem, mit dem sie jetzt abholen wollte – man sollte sich genau merken, WELCHEN man benutzt hat), öffneten wir beide lässig per Scan unser jeweiliges Fach und entnahmen – ich ohne, Sandy mit etwas mehr Problemen – unsere Sachen.

Dann wollten wir zurück aufs obere Gelände. Vorher kam ich allerdings noch auf die (dumme) Idee, mir ein Eis zu kaufen. Laut Plakat sah es aus wie lauter kleine Kügelchen im Topf. Im Original war es eine scheinbar schon mal geschmolzene Masse in graubraun. Allerdings muss ich sagen: geschmeckt hat es schon… Sandy war schlauer und stellte sich erst bei Ben & Jerrys an, die auf dem oberen Gelände einen Verkaufsstand hatten.

Nachdem wir wie schon geschrieben noch die eine oder andere Show angesehen hatten, meinte Sandy, ob wir nochmal runterfahren wollten und Transformers fahren. Ehrlich? Ich konnte nicht mehr, ich war total platt, die Füße taten mir weh und Lust hatte ich dadurch überhaupt keine.

Kinderparadies

Kinderparadies

Wir machten daher noch ein kleines Päuschen am Rande des Geländes direkt neben dem Kinder-Wasserspielplatz, wo die kleinen Gören sichtlich ihren Spaß hatten und auch ein paar Erwachsene es nicht lassen konnten, sich eine Duschabkühlung zu holen.

Schließlich gingen wir nach draußen, um noch ein paar Fotos vom Eingangsbereich zu machen, holten unser Auto ab und ließen uns von Edeltraut leiten – eigentlich in eine Mall, die Sherman Oaks Galeria, die ich von früher kannte – aber da hatte sich auch etliches geändert und so richtige Läden zum Einkaufen waren da nicht – zumindest nicht für unser akutes Bedürfnis, einen Trolley fürs Handgepäck zu finden. Tja, wir ließen das also sein und fuhren ins Hotel, wo wir erneut im hoteleigenen Restaurant zu Nacht aßen – leider ohne Duracellhäschen, der hatte offensichtlich frei. Schade.

Sandy meint: „Im Hotel sind wir dann wieder ins Beachside Restaurant gegangen und ich hab mir endlich einen echten amerikanischen Burger bestellt… und ihn nicht geschafft. Danach sind wir auf dem Weg ins Hotelzimmer noch schnell mal am Mother’s Beach ins Wasser gelaufen – einmal musste das doch sein, wenn man schon mal da ist!

Und am nächsten Tag sollte es schon zurück nach Deutschland gehen…“

 

–> 26. September 2014 – Bye bye Hollywood Hills…

 

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